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Spanien ist ungefähr anderthalbmal größer als Deutschland. Warum Spanien für Touristen so interessant ist liegt auch daran, dass 88 Prozent der Grenzen Spaniens von Wasser umgeben sind. Allein die Mittelmeerküste ist 1.660 Kilometer lang. Circa 200 Kilometer davon gehören zu der von uns geschätzten Costa Blanca. Besucht man Spanien mit dem Auto, muss man an der französisch, spanischen Grenze die Pyrenäen überqueren. Der Gebirgszug zieht sich über 435 Kilometer von der Biscaya bis nach Port Bou, wo er zum Teil spektakulär im Mittelmeer versinkt. Das spanische Festland wird im wesentlichen durch drei unterschiedliche Landschaften geprägt. Im zentralen Bereich liegt die Meseta, die Hochebene, die um ihre Grenzen herum durch die spanischen Gebirge eingerahmt wird. An den Küsten entlang der Meere liegen die schmalen, sehr fruchtbaren Küstenebenen, die selten breiter als 30 Kilometer sind. Man mag es gar nicht glauben, aber Spanien ist nach der Schweiz das gebirgigste Land Europas. Die mittlere Höhe liegt bei 660 Meter.
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Der höchste Berg auf dem Festland ist der Pico de Aneto mit 3404 Metern Höhe. In Spanien leben ungefähr halb so viele Menschen wie in Deutschland. 75 Prozent von ihnen leben in den Städten, vor allem in den wirtschaftlich gut entwickelten Küstengebieten. Immer noch hält die Zuwanderung der Landbevölkerung in die Städte an. Spanier suchen Arbeit aber auch im Ausland. So leben und arbeiten ca. 200.000 Spanier in Deutschland. Der spanische Staat besteht aus 17 autonomen Gemeinschaften. Denia gehört zur autonomen Region Valencia. Valencia gehört zu den wichtigsten Städten Spaniens und ca. 750.000 Menschen leben in den Küstenstädten. Madrid ist mit 1.6 Millionen Menschen die größte Stadt und Hauptstadt des Landes. Die offizielle Landessprache ist „Castellano“ und wird weltweit von über 300.000 Millionen Menschen gesprochen. Spanisch ist nach Englisch die meistgesprochene Sprache der Welt. Außer in Spanien wird sie in Mittel- und Südamerika und teilweise auf den Philippinen gesprochen. 97 Prozent aller Spanier sind katholisch. Früher war der Katholizismus einmal Staatsreligion. Die meisten großen von den Spaniern ausgelebten Fiestas haben einen religiösen Ursprung. Nahezu jede Stadt und jede Region feiert ihre Schutzheiligen. In Valencia sind die „Fallas“ das größte Fest und wird eine Woche lang zu Ehren von San José, dem Schutzheiligen der Armen und der Tischler, gefeiert. Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Spanier und hilft ihnen ihr chronisches Handelsdefizit zu kompensieren. Die meisten Urlauber kommen aus Frankreich, Deutschland, England und Portugal. Der Tourismus konzentriert sich auf dem Festland hauptsächlich auf die Küstenregionen, aber auch auf die kulturell und historisch interessanten Städte. Aber auch die Landwirtschaft und der Fischfang sowie eine immer stärker werdende Industrie haben große wirtschaftliche Bedeutung. Wenn Spanier sich treffen, begrüßt man sich normalerweise mit dem Grußwort „Hola“, was nichts anderes Bedeutet als Hallo. Förmlicher kann man sich am Morgen mit „Buenos dias“, also Guten Morgen oder über den Tag mit „Buenos tardes“ begrüßen. Freut man sich darüber, jemanden kennen zu lernen, sagt man zum Beispiel – „Encantado de conocerle“. „Cómo está Usted“ fragt man, wenn man sich erkundigt wie es jemanden geht. Mit „Bien, gracias“ bedankt man sich dann. Die Spanier treffen Ihre Freunde eher in einem Café oder in einem Restaurant, als zu Hause. Wenn man sich zu Hause trifft, geht es aber sehr gastfreundschaftlich zu. Zum Frühstück nimmt der Spanier meist nur einen Kaffee und vielleicht ein „Churros“ ein frittiertes Gebäck. Mittag wird so gegen 14:00 Uhr gegessen und zu Abend isst man zwischen 21:00 Uhr und 22:00 Uhr. |